Klangcode

Interaktive Klanginstallation 2007

 

«Klangcode zerlegt Sprache in ihre Phoneme und verwandelt physische Bewegung in Lautpoesie.»

Sprache setzt sich aus Tönen und Klängen zusammen. In einem Wort vereinen sich viele Laute. Neun Lautsprecher sind in einer Reihe auf Augenhöhe an der Wand montiert. Tritt der Rezipient, die Rezipientin an einen Lautsprecher heran, ertönt aus diesem Lautsprecher ein Phonem. Dieser Klang hält an, solange der Rezipient, die Rezipientin verweilt. Durch die Lautsprecheranordnung ist es dem Rezipienten möglich, beim Vorbeigehen einen Satz zu hören. Jedes Phonem wird durch Programmierung von einem vorbestimmten Lautsprecher ausgegeben. Es ist möglich, dass mehrere Rezipienten gleichzeitig interaktiv sind.

 

Ausstellungen: 
Ars Electronica, 2007
Stift Festival, 2007
DIY Festival, 2007


Konzept und Realisierung:
Denise Kratzer, Jan Hänni

Fotoaufnahmen:
Mario Weiss